Annelise Fehrholz
Feierliche Namensgebung in der Friedensgemeinde
Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Evangelische Friedensgemeinde ihrem
Gemeindesaal einen Namen gegeben. Feierlich wurde dem Gemeindesaal der Name
„Annelise Fehrholz Saal“ gegeben.
Annelise Fehrholz 1919 in Wiesbaden geboren und 2011 in Malsch gestorben, hat
seit ihrer frühen Kindheit in Baden-Baden gelebt und gewirkt. Sie war als
Sozialarbeiterin in der Evangelischen Akademie in Bad Boll, im
Müttergenesungswerk in Baden und in der Leitung der Frauenarbeit der
Evangelischen Landeskirche in Baden tätig.
Darüber hinaus schlug ihr Herz leidenschaftlich für die Friedens- und
Versöhnungsarbeit. Sie war Mitbegründerin der Pilgerbewegung „Unterwegs für das
Leben“. Unermüdlich suchte sie in den 80ziger Jahren Gespräche mit Politiker*innen
um die Versöhnungsarbeit und Abrüstungsgespräche nicht ins Leere laufen zu
lassen.
2008 wurde sie als Erste für ihr soziales, gesellschaftliches und spirituelles
Engagement mit dem Marie-von-Marschall-Preis ausgezeichnet. Die evangelische
Frauenarbeit in Baden verleiht durch die Stiftung GRATIA seit 2008 den Marie-von-
Marschall-Preis. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre an Personen und Projekte
auszeichnet, die in besonderer Weise soziales und spirituelles Engagement
verbinden. Annelise Fehrholz, so die Begründung der Jury, hat seit den 70er Jahren
maßgeblich dazu beigetragen, sozial- und gesellschaftspolitische Themen und
Fragestellungen auf die Tagesordnung der Frauenarbeit zu setzen.
Der Name „Annelise Fehrholz“ ist für die Friedensgemeinde Programm geworden.
Denn auch hier liegt ein Fokus auf der Friedensarbeit, der Frauenarbeit und der
Arbeit mir Geflüchteten.
Mit verschiedenen Pilgerstationen wurde ihr Lebenswerk dargestellt. Ehemalige
Weggefährtinnen sprachen Grußworte im Gottesdienst. Annegret Brauch, Pfarrerin
i.R., überbrachte auch Grüße seitens der Frauenarbeit der Landeskirche. Sie
schenkte der Friedensgemeinde aus dem Nachlass von Annelise Fehrholz ein Kreuz
aus Lateinamerika. Dies wird einen Ehrenplatz im Gemeindesaal finden. Sie und
Aline Jung, die Mitbegründerin der Bewegung „Unterwegs für das leben“, ließen
durch Erzählungen ihrer persönlichen Begegnungen Annelise Fehrholz lebendig
werden.
Mit der Namensgebung soll sie zum Vorbild werden für die Menschen in der
Gemeinde, sich mutig und mit Ausdauer für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung
der Schöpfung einzusetzen. Weggefährtinnen beschrieben sie so: „Ihre
Unerschrockenheit, ihre Beharrlichkeit und ihre Hoffnungskraft sind für uns zum
prägenden Vorbild geworden“
Abgerundet wurde die Feier mit der Einladung zum Buffet und Kirchenkaffee und
regen Gesprächen.
Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Evangelische Friedensgemeinde ihrem
Gemeindesaal einen Namen gegeben. Feierlich wurde dem Gemeindesaal der Name
„Annelise Fehrholz Saal“ gegeben.
Annelise Fehrholz 1919 in Wiesbaden geboren und 2011 in Malsch gestorben, hat
seit ihrer frühen Kindheit in Baden-Baden gelebt und gewirkt. Sie war als
Sozialarbeiterin in der Evangelischen Akademie in Bad Boll, im
Müttergenesungswerk in Baden und in der Leitung der Frauenarbeit der
Evangelischen Landeskirche in Baden tätig.
Darüber hinaus schlug ihr Herz leidenschaftlich für die Friedens- und
Versöhnungsarbeit. Sie war Mitbegründerin der Pilgerbewegung „Unterwegs für das
Leben“. Unermüdlich suchte sie in den 80ziger Jahren Gespräche mit Politiker*innen
um die Versöhnungsarbeit und Abrüstungsgespräche nicht ins Leere laufen zu
lassen.
2008 wurde sie als Erste für ihr soziales, gesellschaftliches und spirituelles
Engagement mit dem Marie-von-Marschall-Preis ausgezeichnet. Die evangelische
Frauenarbeit in Baden verleiht durch die Stiftung GRATIA seit 2008 den Marie-von-
Marschall-Preis. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre an Personen und Projekte
auszeichnet, die in besonderer Weise soziales und spirituelles Engagement
verbinden. Annelise Fehrholz, so die Begründung der Jury, hat seit den 70er Jahren
maßgeblich dazu beigetragen, sozial- und gesellschaftspolitische Themen und
Fragestellungen auf die Tagesordnung der Frauenarbeit zu setzen.
Der Name „Annelise Fehrholz“ ist für die Friedensgemeinde Programm geworden.
Denn auch hier liegt ein Fokus auf der Friedensarbeit, der Frauenarbeit und der
Arbeit mir Geflüchteten.
Mit verschiedenen Pilgerstationen wurde ihr Lebenswerk dargestellt. Ehemalige
Weggefährtinnen sprachen Grußworte im Gottesdienst. Annegret Brauch, Pfarrerin
i.R., überbrachte auch Grüße seitens der Frauenarbeit der Landeskirche. Sie
schenkte der Friedensgemeinde aus dem Nachlass von Annelise Fehrholz ein Kreuz
aus Lateinamerika. Dies wird einen Ehrenplatz im Gemeindesaal finden. Sie und
Aline Jung, die Mitbegründerin der Bewegung „Unterwegs für das leben“, ließen
durch Erzählungen ihrer persönlichen Begegnungen Annelise Fehrholz lebendig
werden.
Mit der Namensgebung soll sie zum Vorbild werden für die Menschen in der
Gemeinde, sich mutig und mit Ausdauer für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung
der Schöpfung einzusetzen. Weggefährtinnen beschrieben sie so: „Ihre
Unerschrockenheit, ihre Beharrlichkeit und ihre Hoffnungskraft sind für uns zum
prägenden Vorbild geworden“
Abgerundet wurde die Feier mit der Einladung zum Buffet und Kirchenkaffee und
regen Gesprächen.








