Das Patenamt
„Geht nun hin zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen: Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!“
MT 28, 19
DAS PATENAMT
- Der Pate/die Patin trägt Mitverantwortung für die religiöse Erziehung des Kindes.
- In der Evangelischen Kirche wird mindestens ein Pate/eine Patin vorausgesetzt.
- Paten müssen einer christlichen Kirche angehören.
- Die Patenschaft endet offiziell mit der Konfirmation, begründet aber eine Beziehung, die ein Leben lang hält.
Die Eltern trauen es dem zukünftigen Paten zu, für ihr Kind da zu sein, sie wollen, dass der Pate oder die Patin - meist ein Familienmitglied oder eine gute Freundin/ein guter Freund - im Leben ihres Sohns oder ihrer Tochter eine Rolle spielt. Trotzdem haben viele auch Respekt vor diesem Amt. Wer eine Patenschaft übernimmt, der übernimmt auch Verantwortung für einen kleinen Menschen: für sein Wohlergehen, für seine religiöse Erziehung, für seinen weiteren Weg. In der Taufe wird der Grundstein gelegt für eine menschliche Beziehung, die - bestenfalls - ein Leben lang hält.







